ExxonMobil markiert neues Allzeithoch

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Die Aktie des Öl- und Gas-Produzenten ExxonMobil (NYSE: XOM) markierte am 8. Juni mit dem Rückenwind eskalierender Energienotierungen ein neues Allzeithoch und war phasenweise das meistgesuchte Wertpapier im Internet. Schon Anfang des Monats hatte die XOM-Aktie erstmals seit dem Juni 2014 wieder die Marke von 100 Dollar geknackt. Damals, vor acht Jahren, wurde Exxon mit dieser Notierung das größte börsennotierte Unternehmen der Welt.

Allein im vergangenen Monat hat der Titel mehr als 20% zugelegt, während der Energiesektor insgesamt an den US-Börsen etwa 16% gutmachen konnte und der S&P 500 eine Zunahme um rund 3% registriert. Seit Jahresbeginn verzeichnet XOM ein Plus von knapp 75%. Im 12-Monatsvergleich sind es mehr als 172%.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres konnte Exxon den Gewinn gegenüber dem selben Vorjahresquartal verdoppeln. Der operative Cashflow reichte für mehr als die laufenden Investitionen, den Schuldenabbau und die Auszahlung der Dividende. Das Unternehmen hat Aktienrückkäufe im Umfang von insgesamt 30 Milliarden Dollar bis Ende 2023 angekündigt.

Jetzt überschlagen sich US-Zeitungen und Finanzplattformen mit Kauf-Empfehlungen von Analysten, die der Aktie trotz des bereits kräftigen Kursanstiegs weitere Kursgewinne vorhersagen, weil sie von einem anhaltend hohen Ölpreis ausgehen. Goldman Sachs hat gerade sein Preisziel für das Rohöl auf 140 Dollar je Barrel angehoben (derzeit 121 Dollar beim WTI), Morgan Stanley hat mindestens 130 Dollar im Visier.

Die Ölnotierungen hatten nach der Invasion russischer Truppen in der Ukraine am 24. Februar fast ein neues 14-Jahreshoch bei mehr als 130 Dollar je Barrel erreicht, dann aber wochenlang konsolidiert. Seit Mai steigen sie wieder und liegen jetzt bei über 120 Dollar.

Die Analysten bei Morgan Stanley können sich sogar Notierungen bis zu 150 Dollar vorstellen. „Wir glauben, dass die Ölpreise weiter steigen müssen, bis die untragbar niedrigen globalen Lagerbestände, aber auch die OPEC- und Raffineriekapazitäten sich normalisiert haben“, zitiert Forbes die Goldman Sachs-Strategen.

Altmeister und Value Investor Warren Buffett hatte diesen „Braten“ mal wieder lange vor allen anderen gerochen.

Das erste Mal schlug er 2019 bei Occidental Petroleum zu und stockte seinen Anteil deutlich auf etwa 15 % des Unternehmens auf. Vor anderthalb Jahren legte Buffett nach. Im Februar 2021 meldete der Business Insider, die Investoren-Legende habe das Depot umgebaut und halte nun Aktien des Ölkonzerns Chevron im Wert von 4,1 Milliarden Dollar. Das war, als alle Welt glaubte, Ölkonzerne und deren Aktien seien nicht mehr zeitgemäß, weil die Suche nach regenerativen Energien mit starkem politischen Rückenwind ausgebaut und der Green New Deal in die Wege geleitet wurde.

Schon im vierten Quartal 2020 schlug Buffett bei niedrigen Kursen erneut zu und kaufte Chevron-Aktien. Im dritten und vierten Quartal 2021 legte er nach und erhöhte seinen Anteil um 24% beziehungsweise um 33%. Inzwischen hat sich der Kurs mehr als verdoppelt und steht aktuell bei 180 Dollar.

Die Wall Street wachte zu den Ölkonzernen erst viel später als Warren Buffett auf. Jetzt dominieren die Wertpapiere der großen Ölförderer die Schlagzeilen.

Wir haben in unseren von Professor Dr. Max Otte gemanagten Fonds schon vor zwei Monaten Exxon und Chevron aufgenommen. Die Titel sind bereits schön im Plus. Total hatten unsere Fonds schon vorher im Portfolio. Max Otte erwartet, dass die Energietitel noch weitere drei bis vier Jahre zulegen können. Über die Aussichten dafür sprach er in Interviews bei uns auf Privatinvestor TV zwei Mal in den vergangenen zwei Wochen.

Wenn Sie in diesen unsicheren Zeiten nach Möglichkeiten einer nachhaltigen Vermögensanlage und wie Sie Ihr Kapital vor Inflation schützen können suchen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Folgen Sie einfach dem Link oder rufen Sie direkt Herrn Philipp Schäferhoff unter der +49 (0) 221 98 65 33 94 an.

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